Neben der Produzententätigkeit übernehmen viele Musiker und Produzenten auch den Part des Erstellens von Remixen. Bei einem „Remix“ wird ein Lied oder ein Musikstück technisch bearbeitet und, wie der Name schon sagt, neu abgemischt. Remixe, was für Clubgänger, Turntable-Washers und eingefleischte Fans also. De/Vision-Songs wurden seit Beginn zahlreich geremixt. Neben den Mixen auf den diversen Single Veröffentlichungen veröffentlichten DE/VISION 2003 mit Remixed ihr erste Remix-Compilation. aus der Zeit zwischen 1993 und 1996 sind hier versammelt, sämtlich in neuem Soundgewand.
2011 folgten mit Popgefahr– The Mix und The Mix 3.0 zwei Remixalben, welche aus einem Remixcontest hervorgingen.
Wir sprachen mit Rob Dust über seine Arbeit als Remixer, DJ und Produzent. Rob ist als Remixer in der Elektro/ Synthiepop / EBM Szene ein absoluter Meister und machte sich auch szeneübergreifend einen Namen.
Hallo Rob, du bist in der Szene eine feste Größe. Die Liste der von dir produzierten Alben, sowie die von dir gefertigten Remixe ist endlos lang. Kannst du dich noch erinnern wie alles begann? Was bewegte dich zu dem Schritt die Liebe zur Musik beruflich auszuüben.
Wenn du an die Anfangszeit zurückdenkst, wie kamen erste Kontakte mit Künstlern und Bands zustande und welche musikalischen Einflüsse fließen in deine Arbeit mit ein?
Du hast auch zahlreiche Alben produziert, u.a. für Joachim Witt, Hubert Kah und auch Moon.74. Wie kann man sich die Herangehensweise vorstellen und wie ist der Unterschied zwischen einer Album-Produktion und Tracks zu Remixen?
Für DE/VISION hast du für die Singles Twisted Story, Brothers in Arms und Wheres The Light Remixe angefertigt. Wie kam es damals zu dem Kontakt mit der Band und wie war die Zusammenarbeit?
Mit Dominic Hein (MOON.74) hast du 2013 auch den DE/VISION Track Endlose Träume, welcher als B-Seite auf der Single „How I Feel veröffentlicht wurde, gecovert. Zusätzlich noch einen Club Version/Mix produziert. Wie kam es damals zu der Idee diesen Song zu covern und wie war damals für dich die Arbeit mit Dominic?
Durch die Digitalisierung haben soziale Netzwerke und Online-Medien wie YouTube, Twitter oder Spotify immer mehr an Bedeutung gewonnen. Aber auch die Produktionsprozesse veränderten sich stark. Heißt das, dass die Funktion der Liedermacher durch diese Medien übernommen wird?
Mit welchen weiteren Künstlern würdest du gern einmal zusammenarbeiten?
Als DJ warst du auch schon auf zahlreichen Festivals unterwegs, wie ist das für dich, neben der Arbeit im Studio, die Szene- und Fankultur live zu erleben?
Der Ausbruch des Corona Virus bewegt in diesem Jahr die ganze Welt. Kontaktsperren, Unternehmen haben ihre Arbeit eingestellt, Geschäfte sind geschlossen. Auch die Musikindustrie hat hart darunter zu leiden. Wie erlebst du die Momentane Situation.
Deine aktuellen Favoriten im heimischen Plattenregal?
Was außer Musik bereichert noch Dein Leben?
Was können wir noch von Dir in der Zukunft noch erwarten, gibt es noch spezielle Ziele und Wünsche die du hast?
Rob, wir danken dir sehr für das Gespräch, und wünschen dir und deiner Familie nur das Beste und vor allem Gesundheit.