309182895_1741221856246593_8900088479373651534_n-removebg-preview.pngNach seinem Ausstieg aus der Band widmete sich Markus ab 2001 seinem eigenen Projekt mit dem Namen „Biond“. Ursprünglich sollte das Projekt „Bond“heißen, aber es gab zu dieser schon einen Act, der so hieß und so blieb es am Ende bei Biond. In dieser Zeit suchte der damalige De/Vision Manager Lorenz M.  für das Projekt Eisleben jemanden.

„..., das war dann das Projekt Eisleben, die die Single "tanz der Illusion" rausbrachten, dabei blieb es dann aber auch. ich war für das Projekt "zu nett", da fand in Hamburg tatsächlich so eine Art casting statt, zu dem ich zum Playback hinter einem Keyboard rumhampeln durfte. man wollte für die Statisten an des Sänger Seite (Martin Otto) Jungs mit "kränklicher Ausstrahlung" (so stand es damals sogar im offiziellen PR-Text). das hatte sich dann also erledigt.“

„Markus suchte zur gleichen Zeit gerade nach einem Sänger, so trafen wir uns dann mal, unterhielten uns gut...“

So fand Markus mit Alexander Naut einen Sänger für sein Projekt und die Dinge nahmen ihren Lauf.

„. Anfangs haben wir in Hamburg bei irgendeinem ominösen "Willy de Janeiro" aufgenommen. Einiges habe ich zuhause auf meinem Mehrspur-Rekorder selbst Recorder. Was dann auch die Qualität erklärt, so dass ich das heute auch nicht mehr rausgeben wollen würde. (Alexander)

Letzte gemeinsamen Aufnahmen erfolgten 2005. in Bochum bei einem Freund von Alexander eh dann aus verschiedensten Gründen (Familie etc.) kam es allerdings nie zu einer Überarbeitung und Veröffentlichung der Songs. Man hatte mit dem Projekt abgeschlossen und es gab danach auch keine weiteren Ambitionen das Material zu veröffentlichen.

„…Ich hatte schon einige Songs zusammen, und eigentlich wollte ich das voranbringen. Aber so einfach ist das nicht, und die Zeit vergeht sehr schnell und Schwupps waren drei weitere Jahre vergangen, und dann kam Anastasia, zur Welt. Dann gab es da nicht mehr genug Freiraum. Aber man weiß ja nie 😂 …“ (Markus)

Viele Jahre später drehte Alexander für den Track „Kein Zurück“ noch ein Video, welches man über den Account DemosAndStuff auf YouTube finden kann.

Auch wenn es bisher nie zu einer Veröffentlichung kam, ist die Erwähnung des Projekts und der Ära zwischen 2001-2005 wichtig und auch aufschlussreich, prägten sie den weiteren Weg von Markus mit, der später mit der Liebe zur Fotografie und der digitalen Kunst seine Berufung gefunden hat.

 

Marcel, Alexander, Markuis